Digitalisierung, Robotics/RPA, Machine Learning und KI

Was macht wer oder was und wie aus all den Daten?

Wem gehören die Daten, wer ist verantwortlich für die Ergebnisse? Wer ist verantwortlich für die  Algorithmen in neuronalen Netzen? Wer kann all das nachvollziehen, wie kontrollieren oder im Notfall sogar nachstellen? Oftmals denkt man im ersten Schritt nur an die Effizienz der operativen Prozesse, vergisst aber die Auswirkungen auf das Gesamtsystem.

Zum Management der Daten und ihrer maschinellen Weiterverarbeitung in den Prozessen bedarf  es auch zuverlässiger aufbau- und ablauforganisatorischer Regelungen bzw. einer entsprechenden Governance. Schließlich muss man den Daten, Prozessen und Ergebnissen, den Analysen und Reports auch vollumfänglich vertrauen können, was explizit bedeutet, dass regelmäßige, automatisierte und zumindest stichprobenbezogen manuelle Kontrollen an definierten Haltepunkten implementiert werden müssen. Diese Regelungen und Kontrollen sind aufsichtsrechtlich unter Bewertung der Risiken zu beschreiben, zu begründen und entlang der Prozesse angemessen zu dokumentieren. Gleiches gilt entlang der Prozesskette bei allen involvierten Systemen. Nach jeder Anpassung in der IT-Systemlandschaft und im Zuge  jedes  Releasewechsels sind angemessene Tests mit entsprechender Dokumentation inkl. einer Abnahme / Freigabe erforderlich.

All diese Maßnahmen sind grundsätzlich auch in der Notfallplanung und dem BCM wieder aufzugreifen, zu bewerten, zu beschreiben und ab dann auch im Rahmen der Notfalltests und Übungen zu validieren. Dies bedeutet unter anderem, Besonderheiten in den Prozessen mit und ohne maschinelle Unterstützung zu bewerten: „Wer macht was wenn Robi oder seine technischen Kollegen streiken?“ Schnittstellen und ein möglicher Wechsel zwischen maschineller Bearbeitung und manuellem Vorgehen im Notfall sind zu berücksichtigen. Besonders herausfordernd dabei sind Fragen der zeitnahen Verfügbarkeit entsprechender Ressourcen, die Sicherstellung des aktuellen Prozess-Know-hows sowie rein technische Fragen wie z.B. erforderliche Berechtigungen.

Dabei bleibt immer der Anspruch aus der aufsichtsrechtlichen Brille bestehen: die Verantwortung für die Prozesse, die Daten, die Ergebnisse, die Algorithmen liegt immer noch bei den Menschen. Das bedeutet im Umkehrschluss, es bedarf grundsätzlich eines vollkommenen Überblicks über alle Dimensionen im Unternehmen. Diese Facette wird oftmals bei der ersten Machbarkeitsanalyse bzgl. des effizienten Einsatzes der Technologen außen vorgelassen; betrachtet werden meist nur die heute gebunden Ressourcen in den Prozessen und dagegen die Investitionen für die Technologie gesetzt, bestenfalls fließen noch Aufwände für die Betreuung und Pflege der Robis, der RPA o.ä. Technologien in die Betrachtung mit ein.

In der Folge werden sich auch umfangreichere Anforderungen an Einstellung und Ausbildung / Schulung der in den von der Digitalisierung betroffenen Prozessen eingesetzten Mitarbeiter  ergeben. Dabei wird dem IT-Fokus künftig ein deutlich höherer Stellenwert zukommen:  Stelleninhaber werden wesentlich mehr an System- und Prozesskenntnissen haben müssen als heute. Die Themen werden die Branche auch bzgl. des künftigen Berufsbildes verändern, denn Automatisierung greift in der Regel die einfachen Standardprozesse im Massengeschäft auf, womit sich die Anzahl aber auch die Wertigkeit der künftigen Stellenpläne und Arbeitsplätze verändern werden. Dieser Aspekt ist bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu analysieren, den Einsparungen in Köpfen werden geringere Einsparungen in den Personalkosten gegenüberstehen.

Finden Sie mit uns gemeinsam heraus, welche Prozesse in Ihrem Unternehmen dauerhaft effizient automatisiert werden können und wie im Notfall darauf reagiert werden kann. Sinnvoll ist es nur, wenn sich die Maßnahmen bei den Sach- und Personalkosten auch tatsächlich unter Berücksichtigung aller Faktoren zeitnah amortisieren.

Tomoro bietet Ihnen einen ganzheitlichen Managementansatz in Form eines mehrstufigen Modells an, das Sie bei der aufsichtsrechtlich konformen Einführung von Robi von der Prozessauswahl bis hin zur Integration in die Notfallplanung unterstützt.

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